Große Bauprojekte sind geprägt von Komplexität: zahlreiche Beteiligte, heterogene Systemlandschaften und lange Projektlaufzeiten. Daten entstehen entlang des gesamten Projekt-Lifecycles – von Planung über Produktion bis hin zur Umsetzung auf der Baustelle.
Ein führender Hersteller von Schalungs- und Gerüstsystemen stand vor der Herausforderung, diese Daten systemübergreifend nutzbar zu machen – als Grundlage für bessere Entscheidungen, effizientere Prozesse und mehr Transparenz.
Die Herausforderung
- Fragmentierte Systemlandschaft (Custom ERP, SAP, CRM, Projektmanagement)
- Fehlende Integration zwischen zentralen Anwendungen
- Inkonsistente Daten entlang des Projekt-Lifecycles
- Geringe Transparenz über Projekte, Ressourcen und Kennzahlen
- Unklare Governance für moderne Low-Code-Entwicklungen
Ziel war es, eine skalierbare Architektur zu schaffen, die Daten und Anwendungen verbindet und gleichzeitig flexibel auf zukünftige Anforderungen reagieren kann.
Der Lösungsansatz
Im Zentrum stand die Entwicklung einer ganzheitlichen Enterprise Application Integration (EAI)- und Datenarchitektur, ergänzt durch klare Governance-Strukturen:
Data Governance etablieren Definition von Regeln, Verantwortlichkeiten und Standards für konsistente und qualitativ hochwertige Daten.
Enterprise Integration konzipieren Entwurf einer Integrationsarchitektur, die bestehende Systeme zuverlässig verbindet und Datenflüsse standardisiert.
Low-Code Governance definieren Strukturierte Nutzung der Power Platform zur Vermeidung von Wildwuchs und zur Sicherstellung von Skalierbarkeit.
Lifecycle-Management aufbauen Konzeption eines nachhaltigen Betriebsmodells für Entwicklung, Deployment und Betrieb von Anwendungen.
Umsetzung steuern Begleitung und Koordination der technischen Implementierung in enger Abstimmung mit IT und Fachbereichen.
Die technische Umsetzung und das Lifecycle-Management wurden innerhalb der EFEXCON Gruppe durch die KIINNO AG realisiert.
Die Lösung: Integrierte Enterprise Architektur
Das Ergebnis ist eine leistungsfähige Architektur, die:
- Daten aus verschiedenen Systemen konsolidiert
- End-to-End-Prozesse über Systemgrenzen hinweg ermöglicht
- eine stabile Grundlage für Analytics und datengetriebene Entscheidungen schafft
- gleichzeitig flexibel und erweiterbar bleibt
Der Mehrwert für den Kunden
Durchgängige Transparenz Zentrale Sicht auf Projekte, Ressourcen und Kennzahlen.
Konsistente Datenbasis Verlässliche Daten als Grundlage für Entscheidungen.
Effiziente Prozesse Reduzierung von Medienbrüchen und manuellen Abstimmungen.
Kontrollierte Innovation Strukturierte Nutzung von Low-Code-Technologien.
Zukunftssichere Architektur Skalierbare Grundlage für weitere Digitalisierungsschritte.
Ergebnisse im Überblick
- Etablierte Data Governance
- Implementierte Enterprise-Integrationsarchitektur
- Integration bisher isolierter Systeme (Custom ERP, SAP, CRM, PM)
- Ausgerollte Low-Code-Governance für die Power Platform
- Etabliertes Lifecycle-Management für Anwendungen
Fazit
Komplexe Bauprojekte erfordern mehr als leistungsfähige Einzelsysteme – sie benötigen eine integrierte Architektur, die Daten, Prozesse und Anwendungen verbindet.
Diese Success Story zeigt, wie durch die Kombination aus klarer Strategie, Enterprise-Architektur und strukturierter Umsetzung eine nachhaltige Grundlage für digitale Transformation geschaffen wird.